TAT-Ausgleich

Der Tat-Ausgleich ist ein wirksames Ritual zur Bearbeitung von (überwiegend) einseitig verursachten Konflikten. Ziel ist es gewaltbereite Jugendliche mit den Folgen ihres Verhaltens zu konfrontieren, in dem sie mit den Geschädigten sprechen und Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen müssen. Darüber hinaus wird dem Geschädigten eine Stimme gegeben. Bei erfolgreichem TAT-Ausgleich kann eine Schulstrafe (Schulgesetz §90: 4h-Nachsitzen bis Schulausschluss) vermieden werden.

Der TAT-Ausgleich wird von zwei ausgebildeten Lehrkräften durchgeführt, wenn ein Konflikt mit einem eindeutigen Täter-Opfer-Profil vorliegt (z.B. körperliche Gewalt, Mobbing, …).

Er kann von Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrenden beantragt werden.

Ein Ziel des TAT-Ausgleichs ist eine Wiedergutmachung des Täters gegenüber dem Geschädigten. Diese kann eine förmliche Entschuldigung vor der ganzen Klasse, eine Einladung ins Kino oder Ähnliches sein.

Die Wiedergutmachung wird kontrolliert. Ein TAT-Ausgleich ist erfolgreich beendet, wenn die Wiedergutmachung vollbracht ist.

Bei beiden Vorgehensweisen sind alle Teilnehmer zur Verschwiegenheit verpflichtet. D.h. Dinge, die während eines Streitschlichtergesprächs bzw. TAT-Ausgleichs besprochen werden, werden nicht an Mitschüler/ Mitschülerinnen weiter erzählt.

Für die Durchführung eines TAT-Ausgleiches stehen ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung.

Folgende Kolleginnen und Kollegen unterstützen das Projekt Konflikt-Kultur im Schuljahr 2019/20:

Fr. Ballweg, Fr. Bannwarth, Fr. Chmiel, Fr. Deivel (Schulsozialarbeiterin), Fr. Freundt-Fehrenbacher, Hr. Fehrenbacher, Fr. Kegelmann, Fr. Knippel, Fr. Sigloch, Fr. Schmid, Fr. Schnellbach, Fr. Schütz, Fr. Wunder, Fr. Zimmermann

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