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Bericht über die Studienfahrt nach Nürnberg und Dachau

Am 22. Juni 2017 besuchte die 9s im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Dokumentationszentrum in Nürnberg. Im Dokumentationszentrum standen die Themen "Zwischen Anpassung und Widerstand - Jugentliche im Nationalsozialismus" und "Diskriminierung trifft uns alle!" in Form moderierter Programme im Vordergrund.

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Nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler, beim Rundgang durch den Säulengang der Kongresshalle, das Reichsparteitagsgelände näher kennen und erfuhren wie es Hitlers Propaganda diente. Die Teilnahme an beiden Programm wurde durch die finanzielle Untertützung des Fördervereins der Comenius Realschule ermöglicht.

Am Freitag ging es weiter in die Gedenkstätte das KZ Dachau. Dort wurde die Klasse von Frau Schmied durch das ehemalige Lager geführt.

 

 KZ-Dachau am Freitag den 23.06.2017. Die Klasse 9s besichtigte mit Begleitung 3er Lehrer (darunter die Leiterin der Gruppe) das KZ Dachau.

 IMG 1582Am Anfang erzählte uns unsere Leiterin etwas über die Ankunft der Menschen im KZ. Dass sie mit Zügen kamen. Gleich gegenüber der Schienen befand sich der Eingang. Ein großes Tor mit dem Schriftzug: „Arbeit macht Frei“.

 

 

 

 

 

 

Danach gingen wir in die Baracken, wo früher IMG 1587die Leute auf engstem Raum schlafen mussten. Es gab 3 verschiedene Zeitzonen. Im ersten waren noch Betten zu erkennen (durch Trennwände). Jeder hatte sein eigenes Bett. Jedoch ohne Matratze und nur einem Sack zum zudecken. Im nächsten Raum mussten sich die Leute schon die Betten teilen. Jede 2. Trennwand war weg um mehr Platz zu haben. Im letzten Raum gab es überhaupt keine Trennwände mehr. Der Sinn und Zweck war, so viel Leute wie möglich unter zu bringen. Also wurden sie schon fast gestapelt.

 

Dann sind wir weiter zu den Denkmälern, vorbei an ganz vielen Baracken Fassaden. Wir haben das judische Denkmal angeschaut und haben darüber geredet wie es Aufgebaut wurde, bzw. wie die Struktur war. Als vorletztes sind wir über eine kleine Brucke am Rand des Geländes gelaufen. Ein weiteres längliches Haus. Wir sind so wie die Menschen damals durchgelaufen. Anfangs durch die Desinfektionskammern.

Damals wurde den Leuten erzählt, dass sie duschen gehen sollten. In Wirklichkeit war das der Weg zur Gaskammer. Man kam in einen Vorraum und im Anschluss in eine Kammer mit einem Durchgang. 

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Die Gaskammer. In Dachau wurde die Gaskammer wohl nie genutzt, warum weiß keiner so genau. Dann kam man zu den Öfen. Dort konnte man bis zu 2 Menschen auf einmal verbrennen. Der letzte Raum war der der Raum, wo die ganzen Leichen lagen zum Verbrennen.

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Das alles konnte man dann anschließend im Museum am Anfang nach lesen.

 -  Kristin Väth

Innerer Monolog zum Besuch im KZ Dachau

Na jetzt bin ich ja mal gespannt, was uns Frau Schmied erzählen wird. Ich wusste gar nicht, dass sie uns führt. Als ob die Leute erschossen wurden, weil sie den Rasen betreten haben! Hab ich mich gerade verhört, oder hat die wirklich gesagt, das die Tage lang in einer kleinen Stehkammer eingesperrt wurden!? So schlimm, was die Menschen früher mit Ihresgleichen angestellt haben. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass so viele Leute so böse waren, ich meine die hätten das doch selber auch nicht gewollt. Teilweise ihre eigenen Kinder umzubringen, nur weil „Herr hier bin ich“ irgendeinen blöden Ton von sich gibt, ist das das allerletzte! Ich würde lieber selber sterben, als jemanden umzubringen oder zuzusehen wie meine Familie oder Freunde vor meinen Augen getötet werden. Ich würde vor Schuldgefühlen lieber selber sterben. Wie kann man so herzlos sein und unschuldige Menschen aus Lust und Laune töten? Also das ist mir echt ein Rätsel. Wurden die da in diesen komischen Dingern verbrannt oder was soll das sein? Ach Gott, wenn die das mit meiner Familie machen würden! Ich würde für sie kämpfen… obwohl, ich hätte eh keine Chance. Aber immerhin besser wie nur zuzusehen. Hat schon seine Gründe, warum hier so viele Schulklassen hingehen. Das denkt man gar nicht, das genau hier wo ich jetzt gerade stehe Menschen Gefoltert, getötet, erschossen, aufgeschnitten,… oh Gott, denk an was anderes! So etwas soll NIE wieder passieren! Hoffentlich sind wir hier schnell raus ich möchte nicht mehr an die armen Menschen denken!

- Tasmina K.

   

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