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Kalender - Hinweis  

Ab sofort ist der Kalender aus datenschutz- und sicherheitsrelevanten Aspekten nur noch nach Login zugänglich. Als Eltern erhalten Sie innerhalb der ersten Schulwochen Informationen zum Zugang. (September 2018)

   

Geprüfte Website  

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Liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Eltern,

ich möchte euch/Sie hiermit über das Projekt Konfliktkultur an unserer Schule informieren. Es ist ein anerkanntes Projekt zur Gewaltprävention, das an vielen Schulen durchgeführt wird. Ziel ist eine nachhaltige Schulentwicklung, die zu einer Verbesserung des Klassenklimas beiträgt und alle Beteiligten mit einbezieht. Die Heranwachsenden erfahren einen Zuwachs an sozialen Kompetenzen, werden befähigt, konstruktiv mit Konflikten umzugehen und das Zusammenleben positiv zu gestalten.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte werden von kompetenten Fachleuten ausgebildet und betreut. Dazu gehören die Mitarbeiter der psychologischen Beratungsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Gefährdetenhilfe und Jugendschutz (AGJ) der Erzdiözese Freiburg und der psychologischen Beratungsstelle der Caritas in Tauberbischofsheim.

Was bedeutet Gewaltprävention?

Bei der Prävention geht es darum Dinge oder Verhalten zu vermeiden, bevor sie überhaupt auftreten.

Was bedeutet Gewalt?

Es gibt verschiedene Arten von Gewalt, z. B. körperliche Gewalt oder die Gewalt mit Worten.

Zur körperlichen Gewalt gehört Verhalten wie z. B. das Schlagen oder Treten von anderen Menschen.

Unter Gewalt mit Worten versteht man Verhalten wie Beleidigungen, Beschimpfungen, das Gerüchte verbreiten oder übles Nachreden. Das Ausgrenzen von Mitschülern durch Sätze wie „du darfst hier nicht sitzen, du darfst nicht mitmachen, ich möchte nicht in ihre/ seine Gruppe“ ist ebenfalls eine Form von Gewalt mit Worten.

Die oben genannten Formen von Gewalt beobachten wir auch bei Schülerinnen und Schüler der Comenius Realschule (CRW).

Mit unserem Leitbild „Schule, die Freude macht und erfolgreich ist. Miteinander Leben und Lernen“ haben wir uns an der CRW dazu verpflichtet Konfliktlösungen durch Offenheit, Vertrauen und Kommunikation zu vermitteln. Im Rahmen des Projekts Konflikt-Kultur lernen unsere Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig wertzuschätzen und zu respektieren, um so ein angstfreies und gewaltfreies Miteinander zu ermöglichen.

Selbstjustiz und das Recht des Stärkeren haben hier keinen Platz! Anstelle dessen sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, dass es in Ordnung ist Hilfe bei Anderen, wie z. B. Lehrern oder Mitschülern, zu holen und dass Übeltäter eine gerechte Strafe bekommen.

Auf den weiteren Seiten werden die Möglichkeiten, die unser Projekt Ihnen und Ihren Kindern bietet, kurz vorgestellt.

Folgende Aktivitäten unterstützen das Projekt Konflikt-Kultur:

  • Klassenrat in Klasse 5 (Schulsozialarbeit und Klassenlehrer/in)

  • STUPS – Selbstbehauptungstraining für Schülerinnen und Schüler in Klasse 5 und 6

  • Sucht- und Gewaltprävention:

    • Ausbildung zu Streitschlichtern, Schulwegbegleitern und Suchtmultiplikatoren (Kl. 8)

    • Infotag zu Sucht und Alkohol durch die Suchtmultiplikatoren (Kl. 7)

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter http://www.konflikt-kultur.de/

„Schule, die Freude macht und erfolgreich ist. Miteinander Leben und Lernen“. Damit wir unser Leitbild umsetzen können, bitte ich Sie liebe Eltern Ihre Kinder dazu zu ermuntern die Möglichkeiten des Projekts Konflikt-Kultur in Anspruch zu nehmen.

 

Elke Schlatter

Ansprechpartnerin Konflikt-Kultur

Schüler-Streitschlichter

Bei Problemen können sich Ihre Kinder an unser ausgebildetes Streitschlichter-Team wenden. Die Streitschlichter sind Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8, 9 und 10.

Unsere Streitschlichter versuchen in erster Linie Konflikte zwischen zwei Parteien zu lösen, die diese nicht alleine lösen können. Das sind z. B. Konflikte wie das Verstecken von Schulranzen, kleine Konflikte zwischen Freunden, etc. Unsere Streitschlichter vermitteln zwischen den Schülerinnen und Schülern und versuchen gemeinsam einen Lösungsweg zu finden.

Das Gespräch findet nach festen Regeln statt. Ziel ist es gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Daraus entsteht eine Art Vertrag in schriftlicher Form, dessen Wirksamkeit geprüft wird.

Betroffene Parteien suchen freiwillig oder auf Anraten bzw. Anordnung eines Lehrers zusammen die Streitschlichter auf.

Ermuntern Sie ihre Kinder bei Problemen und Konflikten zu unseren Streitschlichtern zu gehen. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

       Wo finde ich die Streitschlichter?                In Raum 408.

       Wann?                                                            In der großen Pause.

TAT-Ausgleich

Der Tat-Ausgleich ist ein wirksames Ritual zur Bearbeitung von (überwiegend) einseitig verursachten Konflikten. Ziel ist es gewaltbereite Jugendliche mit den Folgen ihres Verhaltens zu konfrontieren, in dem sie mit den Geschädigten sprechen und Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen müssen. Darüber hinaus wird dem Geschädigten eine Stimme gegeben. Bei erfolgreichem TAT-Ausgleich kann eine Schulstrafe (Schulgesetz §90: 4h-Nachsitzen bis Schulausschluss) vermieden werden.

Der TAT-Ausgleich wird von zwei ausgebildeten Lehrkräften durchgeführt, wenn ein Konflikt mit einem eindeutigen Täter-Opfer-Profil vorliegt (z.B. körperliche Gewalt, Mobbing, …).

Er kann von Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrenden beantragt werden.

Ein Ziel des TAT-Ausgleichs ist eine Wiedergutmachung des Täters gegenüber dem Geschädigten. Diese kann eine förmliche Entschuldigung vor der ganzen Klasse, eine Einladung ins Kino oder Ähnliches sein.

Die Wiedergutmachung wird kontrolliert. Ein TAT-Ausgleich ist erfolgreich beendet, wenn die Wiedergutmachung vollbracht ist.

Bei beiden Vorgehensweisen sind alle Teilnehmer zur Verschwiegenheit verpflichtet. D.h. Dinge, die während eines Streitschlichtergesprächs bzw. TAT-Ausgleichs besprochen werden, werden nicht an Mitschüler/ Mitschülerinnen weiter erzählt.

Für die Durchführung eines TAT-Ausgleiches stehen 18 ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung.

Folgende Kolleginnen und Kollegen unterstützen das Projekt Konflikt-Kultur im Schuljahr 2016/17:

Fr. Ballweg, Fr. Bannwarth, Fr. Biechele, Hr. Brigandt, Fr. Chmiel, Fr. Deivel (Schulsozialarbeiterin), Herr Fischer, Fr. Freundt-Fehrenbacher, Hr. Fehrenbacher, Fr. Gütter, Fr. Kothe-Loew, Fr. Meyer, Fr. Linhart, Fr. Schlatter, Fr. Schmid, Fr. Schnellbach, Hr. Scholz, Fr. Zimmermann

Schulleitung: Hr. Otterbach, Hr. Dr. Fauth und Frau Amrhein und Herr Heine (AGJ)

 

Elke Schlatter

 

 

   

Präventionsarbeit  

   

... ohne Rassismus  

Die CRW ist anerkanntes Mitglied des Projektes
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
   

Green Building  

von EU-Kommission anerkannt
   

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